Wir

Das „Hamburger Schauspiel-Studio Frese“  ist die älteste Schauspielschule Hamburgs, sie gehört zu den wenigen staatlich anerkannten Berufsfachschulen. Die Absolventen genießen den Vorteil des guten Rufes der Schule, was den Einstieg in das Berufsleben sowie Engagements erleichtert.  Außer der klassischen Bühnenausbildung als Basis werden den Studenten Kenntnisse in Film- und Fernsehschauspiel vermittelt.

In sechs Semestern erhalten die angehenden Schauspieler Unterricht in den Bereichen Atem, Sprechen und Gesang, Tanz, Körpertraining, Theorie und Schauspiel. Die Ausbildung erfolgt nach den traditionellen Methoden von Stanislawski und Brecht.

Größter Wert wird dabei auf die praktische Seite der Ausbildung gelegt. Bereits während des Studiums arbeiten die Studenten seit 15 Jahren in enger Kooperation mit Regiestudenten der Hamburger Theaterakademie (HfMT) zusammen und spielen in kleineren Rollen am Theater. Auch die Dozenten sind in der Mehrzahl als Regisseure, Schauspieler, Tänzer oder Sänger an deutschen Bühnen aktiv.

Seit 2010 existiert  eine weitere Kooperation im Film- und Kamerasektor mit der HAW Hamburg  (Hochschule für angewandte Wissenschaften), in der das Department Medien gemeinsam mit den Studenten des Schauspielstudios Frese offizielle Prüfungsfilme plant, dreht und fertig stellt. Am Ende soll die Fähigkeit stehen, vor Kamera und Mikrofon ebenso souveräne Leistungen zu erbringen wie auf der Bühne.

Mit dem Institut KMM (Kultur- und Medienmanagement) der HfMT wurde 2016 eine neue Partnerschaft unterschrieben. Künftige Theaterpädagogen*innen können relevante Seminare z.B. über Organisationssysteme, Crowdfunding, Fundraising etc. offiziell bei KMM belegen.

Das Schauspiel-Studio Frese unter Leitung des Regisseurs und Hochschuldozenten Jürgen Hirsch kann sich außerdem zugute schreiben, als eine der wenigen Schulen auch theoretisches, für die künstlerische Berufslaufbahn unentbehrliches Wissen zu vermitteln: Theater- und Vertragsrecht, Selbstmarketing und Imaging stehen neben Theatergeschichte, Kunstwissenschaft und Dramen- analyse auf dem Lehrplan. Schauspieler*innen, die an dieser Schule ihre Ausbildung absolvieren, bekommen außerdem die Möglichkeit, sich in Seminaren und Workshops weiterzubilden.

Eine enge Zusammenarbeit mit Film- und Fernsehproduktionsfirmen, Schauspielhäusern, Castern, Schauspielagenten und Synchronstudios runden das Angebot ab.

Seit Herbst 2015 wurde das Ausbildungsangebot um den Studiengang „Theaterpädagogik“ erweitert. In 6 Semestern Vollausbildung werden künftige Theaterpädagogen*innen unterrichtet. Hierbei gelten die Richtlinien des BUT (Bundesverband Theaterpädagogik). Der Studiengang ist BAföG-berechtigt.